Bunkerplanung von unten

Einladung zum Stadtteil-Treffen am 8. Februar 2015 um 15 Uhr im Centro Sociale (auch als Pdf zum Ausdrucken)

Was ist los mit dem Bunker an der Feldstraße? Welche Planungen sind da im Gange? Und was wollen wir selber?!

Ironie der Geschichte: Unbeabsichtigt haben die Projektentwickler (Hilldegarden – Agentur Interpol) und ihr geschäftstüchtiger Mäzen Matzen den Hochbunker Feldstraße neu ins Licht der Öffentlichkeit gerückt.

Für 60 Jahre hat die Stadt Hamburg den Kriegsbunker an den privaten Investor verpachtet. Seitdem macht er mit der Vermietung der Nazi-Architektur reichlich Profit. Nun will er noch mehr. Eine mehrgeschossige Aufstockung, die mithilfe einer öffentlichkeitswirksamen Begrünung geschmückt und – unter dem Label urban gardening – beliebt gemacht werden soll.

Um endlich Flächen für einen seit Jahren geforderten Nachbarschaftsgarten zu bekommen, ist dieses Bauvorhaben nicht nötig. Auch ohne hohe High-End-Aufbauten bietet das tragfähige Flachdach des Bunkers ausreichend Außenraum.

Die 2,5 Mio. Euro, welche die Kulturbehörde dem Erbpächter für eine Verlängerung des Pachtvertrags erlassen will, können die Voraussetzungen für eine spannende nicht-kommerzielle Nutzung schaffen.

Fest steht: Die politischen Entscheidungen über die zukünftige Nutzung des Bunkers werden sich auf das Karoviertel und auf St. Pauli auswirken. Einige Politiker haben schon signalisiert, sie wollen auf die Stimmung im Stadtteil achten und die Forderungen der langjährigen Initiativen nicht unberücksichtigt lassen.

Höchste Zeit also, eigene Anliegen einzubringen und den Investorenplänen konkrete Alternativen entgegen zu setzen. Wir haben damit schon mal angefangen…

Die Feldbunker-Gruppe

Informieren – Diskutieren – Alternativen entwickeln

Kommt am Sonntag,
den 8. Februar 2015
um 15 Uhr
ins Centro Sociale
(Sternstraße 2, Saal)

Bunkerplanung von unten…